texte
gruen2g
a guat’s timing
neulich geh i so dahin,
waaß net wo und wer i bin,
bin gaunz in gedaunken.
gaunz in mich versunken
gibt’s an zufall? I glaub net draun
ollas hot sein sinn.
ollas passt guat zaumm,
du kummst du mir entgegen,
i bin nur geflasht!
wie du mir in die
augen schaust, des is a haumma
und mir wird kloa, mir wird kloa,
des is a guat’s timing, des haumma wirklich gschofft,
a guat’s timing.
es is a guat’s timing, es woa unverhofft,
a guat’s timing.
die wöd bleibt fast stehn,
es fühlt si guat aun,
a lächeln sogt so vü.
gefangen in der Ewigkeit,
steh ma uns gegenüber
und uns wird kloa, uns wird kloa,
des is a guat’s timing …
loss ma’s anfoch dabei bleiben.
net frogn warum und wieso.
loss ma’s anfoch dabei bleiben,
es is anfoch so
es is a guat’s timing …
nicht von dieser welt
nicht von dieser welt
bin ich außerirdisch oder doch normal?
ich bin so völlig anders das ist katastrophal.
jeden tag und jede nacht stelle ich mir vor,
alles ist einfach, alles ist sonnenklar.
doch das leben zeigt mir, dass es so nicht geht,
bin oft zu früh, doch auch manchmal zu spät.
drum ganz egal was irgendwer mir auch erzählt, ich glaub
ich bin nicht von dieser welt.
nicht von dieser welt ….
manchmal freust du dich, das ist phänomenal.
findest gefallen an mir, findest mich ganz normal.
wo jeder andere wegbricht, da bist du dabei
wo jeder andere krampft, da fühlst du dich frei.
bist du außerirdisch oder doch normal?
du bist so völlig anders, das ist phänomenal.
drum ganz egal was irgendwer dir auch erzählt, ich glaub
du bist nicht von dieser welt.
nicht von dieser welt ….
wir sind beide anders, du weißt es so wie ich.
nicht immer leicht, doch letztendlich
wunderbar, das treibt uns an,
alles anders – heißt der plan!
wir sind
nicht von dieser welt ….
geht net – gibt’s net!
geht net, gibt’s net
manchmal bin ich, furchtbar traurig
und gezeichnet von mein leben.
und waunn i mi a mächtig anstreng,
i bring nix weiter, i kaunn nix geben.
die menschen um mi, mochn mi narrisch
plötzlich is niemand für mi do.
i glaub i foi in a tiefes loch,
der depressor pockt m i schon.
doch daun foit ma wieder ein
aunders kaunns goa net sein
geht net gibt’s net,
i waaß es gaunz genau
geht net gibt’s net,
hüft ma immer, waunn i nimma kaunn
geht net gibt’s net,
der spruch hot wos, i waaß genau
geht net gibt’s net,
der begleit mi seit i denkn kaun.
und scho boid drauf, is ollas aunders
gott sei daunk siech i wieder kloa.
die sunn is eh glei neich aufgaungan
und i vergiss wie schiach die nocht no woa.
weu es foit ma wieder ein
aunders kaunns jo goa net sein.
geht net gibt’s net
dei eigane soch
ana von vülen, der net guat drauf is,
bist du, waun i di so siech.
ana von vüln, denan leben net gelingt,
a echta jaumma, echt mies.
hehe.. denk amoi noch,
uuh.. es is feia aum doch.
hehe.. denk amoi noch
es liegt an dir, es is dei eigane soch
jeder der di kennt, waas wos du kaunst.
von dia do hoitn olle vü.
oba kana siecht, wost söwa vom lebn valaungst,
schlicht und anfoch zvü.
hehe.. denk amoi noch,
du bist eh scho gaunz knapp an dein zü,
doch du erreichst as net, du host ka leichtes spü.
du bist eh scho fast an dein zü,
doch du erreichst as net, es is da anfoch zvü.
hehe .. denk amoi noch,
du kennst di net aus, wasst net wia ‘s geht,
des is a gschicht, mit der kämpfst du scho laung.
echt a jaumma, waun i di so siech,
do wiad ma aungst und baung.
hehe.. denk amoi noch
ego
ego, du frißt mich auf
den großen bluff, den hast du drauf
gaukelst mir vor, wie wichtig du bist
du bist der geborene narziß.
das ego macht den egoist
gut wenn du das nie vergißt
viel glauben, das kleine ich,
auch ego genannt, ist so! wichtig
und übersehen dabei was passiert
wenn das ego nach beachtung giert.
das ego macht den egoist …
es arbeitet sich intensiv
mit ellbogen vor ganz aktiv
egal wer grad im wege steht
der wird gegangen, wenn er nicht von selber geht.
das ego macht den egoist …
wir haben gott verloren
wenn ich durch die strassen geh
und viele menschen seh,
seh gesichter mit hohlen augen, leerem blick.
so viele von uns, die ich da sehe
ganz egal wohin ich geh
sind über dem limit, es gibt kein zurück.
und frag ich einen mann, der an der ecke steht
die hände in der tasche, den kopf weggedreht:
„hey, geht’s dir nicht gut, oder was ist los?
du wirkst so traurig, so angespannt
so völlig von der rolle, so ausgebrannt.
warum?“ er dreht sich um und sagt
wir haben gott verloren!
doch wir sind auserkoren
diese erde zu retten, aber wie?
ich denk kurz nach
bin beeindruckt was er sagt
denn lange schon fehlt mir selber der sinn!
der sinn darin, mitzuziehen
mit der masse und damit denen recht zu geben,
die ihren weg durch’s leben nur auf kosten anderer gehen.
wir haben gott verloren! …
an wen denkst du?
an wen denkst du, wenn du bei mir bist?
wer ist er und hat er dich vermisst?
so wie ich dich vermisse, jeden tag an dem du glaubst
ohne mich kommst du besser aus
oh, oh – an wen denkst du?
sichr nicht an mich!
jeder andere, aber sicher nicht ich
es war nicht vorstellbar, ich war unverbesserlich
als optimist, der zuletzt als idiot dasteht.
dem neuerdings das lachen vergeht.
an wen denkst du …
es warst du, die gesagt hat – dein für immer
es gibt kein ende, nie und nimmer.
doch die veränderung kam, ich merkte es lange nicht
aber irgendwann doch, es war dein gesicht.
brigde:
das die liebe die so für mich strahlte nicht mehr in sich trug,
dass unsere liebe an der nächsten kreuzung abbog.
während ich geradeaus weiterfuhr, ahnungslos
in die falle ging, was mach ich bloß?
an wen denkst du ..
niemand weiß es
worte können lügen sein, wer weiß?
versprechen können falsch sein, wer weiß?
deine augen, sie verstecken sich, dein mund zittert flach.
worte können lügen sein, wer weiß?
ob worte lügen sind, wer weiß?
ob versprechen falsch sind, wer weiß?
deine stimme, sie versteckt sich, sie wirkt so flach.
ob worte lügen sind, wer weiß?
ich geh vorwärts, lass mich nicht beirren
auch auf die gefahr hin, dich zu verlieren.
ich geh vorwärts, da ist unsicherheit in dir,
die sagt – du stehst nicht länger zu mir
spar deine worte, ich weiß.
deine versprechen sind lügen, ich weiß.
deine seele, sie versteckt sich, du bist ganz klein.
die frage bleibt – warum? doch niemand weiß es.
slow time
slow time, das ist ein widerspruch in sich.
denn nichts ist schneller als die zeit.
sie rast dahin und stellt sich gegen mich.
sie macht mich schwach, schlägt mich breit.
du und ich, wir schauen uns an,
grad mal zeit für einen atemzug
slow time würde heißen, denk daran
wir hätten zeit genug!
slow time, turn down the speed
slow time, is what we need
when slow time comes, fassen wir neuen mut
die langsamkeit tut uns gut
slow time, das ist ein widerspruch in sich.
denn nichts ist schneller als die zeit.
slow time trägt die hoffnung für mich
auf ein stück ewigkeit.
wo ruhe wohnt, fließt ruhiges blut,
in der ruhe liegt die kraft.
wir leben zu schnell, das tut nicht gut,
bald sind wir leer und geschafft.
i wü di net verlieren
bin i amoi fuat
wü i glei wieda ham.
bin i amoi weg von dia,
jo do draht’s mi zaum.
waun i bei dia bin
waaß i nix mehr zum sogn.
du waaßt wos i wü
und i brauch di nix frogn.
du bist tiaf in mein herz,
tiaf in mein hian
und i wü, i wü di net verlieren.
bin i amoi fuat
wü i glei wieda ham.
von dia fuat sei
is wia besa Tram.
du bist tiaf in mein herz,
tiaf in mein hian
und i wü, i wü di net verlieren.
weu di und mi, uns zwa gibts scho so laung.
uuhuu, mia zwa, mia zwa ghean zaum.
du bist tiaf in mein herz,
tiaf in mein hian
und i wü, i wü di net verlieren.
gruß aus der hölle!
der nachrichten ticker macht mich wieder schockiert
der horror geht schon neuerlich weiter.
irgendwer hat wieder menschen massakriert
„im namen der religion“ – erklärt er.
es vergeht kaum ein tag, wo nicht ähnliches passiert
in paris, london oder wien.
das bekennerschreiben kommt dann handsigniert
prompt zum besten sendetermin
das ist ein gruß aus der hölle
das macht der teufel in person
im namen gottes und allahs
auf jeden fall gott zum hohn
die religion, so glaubt man
kümmert sich um des menschen wohl
ist liebend, tolerant und achtsam
sie weiß, was sie lehren soll.
doch davon kann keine rede sein
die rede ist nur noch von feinden
gemetzelt, gemordet, in schmerz und pein
das muss doch irgendwann enden.
das ist ein gruß aus der hölle …
niemand hat das recht, einen anderen zu töten
wir gehören alle zusammen.
auch wenn sie’s nicht wissen, auch wenn sie’s negieren
und uns in gottes namen verdammen.
das ist ein gruß aus der hölle …
es woa schön
waunn i amoi geh
waunn i amoi nimmer kaunn
waunn i amoi geh
und für immer weg bin.
waunn’s amoi haßt
mei freind, des woa’s
waunn’s amoi kloa is
i bin dahin
daunn mecht i, dass ihr wißt
i bereu nix
ka sekundn von mein leben
mecht i aunders segn
weu – es woa schön
waunn i amoi geh
weil i am ende bin
am ende von mein weg
der mi schon weit bringt
waun i amoi geh
und söwa sog, des woa’s
waun i amoi geh
daunn sog i daunkschön.
daun mecht i dass ihr wißt
i bedauer nix
wos immer i gmocht hobt
es hot so passt.
weu – es woa schön
es woa unbeschreiblich, unvergleichlich, unabdingbar, unausweichlich,
es woa unvermeidbar, unbezahlbar, unfassbar
weu – es woa schön
gruen2g trio
wer i bin
wer i bin
es ist echt a launga weg
den i bisher gaungen bin
hob laung nimma überlegt
wo i hingeh, wos passiert
ollas rennt gaunz von allan
i hob net aufpaßt auf uns zwa
und boid haumma beide gspiat
wia des is, waun ma sich verliert
und jetzt waaß i nimma
wer i bin und wos i bin
wo i bin, wo ghör i hin?
wer i bin des waaß i net.
sog – bist du mei identität?
i glaub genau des is passiert
i bin ohne di demaskiert.
und ollas rennt gaunz von allan
i hob net aufpaßt auf uns zwa
und boid haumma beide gspiat
wia des is, waun ma sich verliert
und jetzt waaß i nimma …
es lauft so vü verkehrt …
und jetzt waaß i nimma …
nua a moment
waun ‘s leben oft bes is, grau und leer
i hoff i gspia – de kroft gheat her!
wos i brauch is tief in mia drin
duat kaunn i ‘s hoin, des mocht an sinn.
meine wunden heiln, des mocht de zeit
a bissl woatn nua, daunn is soweit.
wos amoi gross woa, des is heite kla
des geht gaunz von ala.
es is nua a moment, der mia weh tuan kaun
nua a moment, wo i glaub – jetzt bin i draun
nua a moment, der ois ändan kaun
uh, uh, uh …
kaum woa liebe do, woa s‘ a scho fuat
ziagt anfoch weida von uat zu uat
waun’s zu mia kummt schau i, dass i’s erkenn
und net wieda davonrenn.
sunst is nua a moment, der se aussahebt
nua a moment, den mei sö erlebt
nua a moment, der ois ändan kaun
uh, uh, uh …
oft is nua a moment, um mi ruhig zu gspian
nua a moment, mi in da zeit valian
nua a moment, der ollas ändan kaun
uh, uh, uh …
i hob’s vergessen
gestern in der nocht host mi hambrocht, es woa schon spät.
des fest, des woa net wirklich guat.
wir haum vü gredt, über gott und die wöd,
doch heute waaß i ka wuat.
gestern woa i sicher, dass i gaunz gscheit red,
du host a engelsgeduld.
dass heute wieder ollas gaunz aundas is,
daran bist du net schuld.
du frogst mi “wos host g’mant?
wos host du eigentlich gsogt?”
du frogst mi “wos is mit dir passiert?
so vü geht an dir vorbei, wos a aunderer gspiat!”
heast i hobs vergessen, es tuat ma leid …
i weiß, du host blumen über ollas gern
und du gfreist di, waunn i dir welche bring.
es is gaunz leicht dir a freid zu mochn, waunn ma nur daran denkt,
doch mei trefferquote is gering.
du frogst mi “wos host g’mant?
wos host du eigentlich gsogt?”
heast i hobs vergessen, es tuat ma leid …
i frog mi söwa, “warum bin i so?
wos is los, wos soll i tuan?”
i frog mi söwa, “wos is mit mir passiert?”
so vü geht an mir vorbei, wos a aunderer gspiat!
heast i hobs vergessen, es tuat ma leid …
sehnsucht
jeder is amoi verwirrt,
jeder hot se amoi geirrt.
jeder gfreit se daun und waun,
jeder gibt gern amoi aun.
jeder hot’s heaz aum linken fleck,
jeder kennt guades und kennt dreck.
jeder mocht den aundan owe ois wia
und jeder sogt “i kaun nix dafia”.
jeder waaß maunchmoi genau wos a wü
und jeder gspiat a stoakes gfüh.
des is sehnsucht…
jeder vared se daun und waun,
jeder liagt di maunchmoi aun.
jeder wü ehrlich sei wauns geht
und jeder merkt wia die zeit vergeht.
jeder waaß maunchmoi genau wos a wü
und jeder gspiat oft a stoakes gfüh.
sehnsucht noch ollem, wos eahm no föht,
sehnsucht noch ollem wos fein is auf da wöd.
sehnsucht noch sochn, die er net kennt,
sehnsucht de unterm nogl brennt.
des is sehnsucht…
bleib heit nocht bei mia
i geh auf da strossn,
meine augen san riesig groß.
do siech i wie du vor mir gehst
wos is bloß mit mir los.
i bin gaunz durcheinander
so wie du dich bewegst
es is a wohre freud
wie du mich erregst.
immer noch allane
des is mei realität
i frog di, ob du bei mir sein willst
du sogst leise “na”
i sog ” bleib heit nocht bei mir”
dei stimm is zart und ehrlich,
i schau dir in die augen.
bist a ganz irritiert,
wos ich von dir verlang.
so drahst di um und gehst weiter
den söbn argen schritt –
i siech di wieder vor mir,
i muß mit dir mit.
weil I bin immer no …
a tog fia mi
über mia is der himmel gaunz blau
und i hob heit nix fua.
i wea schaun, wos de sunn mocht,
schaun wos passiert.
heit is a tog fia mi.
in da wiesn do gibts vü zum auschaun
und jeda groshoim winkt ma zua.
waun i do lieg im gros
und loß ma‘s guat gehn,
heit is a tog fia mi.
so an tog, den mecht i gspian,
den mecht i erleben.
aun so an tog, do kaunn’s mia passieren,
dass i wirklich glücklich bin –
heit is a tog fia mi.
üba mia wird der himmel schon rot,
da abend is ruhig und kloa.
i nimm eahm auf in mi,
loß eahm eine in mein bauch,
weil des is a abend fia mi
so an tog, den mecht i gspian,
den mecht i erleben.
aun so an tog, do kaunn’s mia passieren,
dass i wirklich glücklich bin –
heit is a tog fia mi.
so an tog, den mecht i gspian,
den mecht i erleben.
aun so an tog, do kaunn’s mia passieren,
dass i wirklich glücklich bin –
heit is a tog fia mi.
rock that groove
rock that groove – baby komm zu mir
rock that groove – damit ich dich spür
rock it baby, das ist meine philosophie
rock that groove – ich will bei dir sein
rock that groove – ich bin nicht gern allein
rock it baby, du bist schön wie nie.
ohne dich bin ich nur halb, bin ich nur halb so gut.
wenn du da bist spür ich deine flammenglut.
du hast mich verzaubert, das ist sonnenklar,
jeder tag mit dir ist einfach wunderbar.
meine groove und deine groove, die nähern sich an.
du spürst, was ich spüre und das fühlt sich gut an.
ich muß dir nicht sagen, wie es um mich steht,
denn du weißt besser als ich, wie’s mir eigentlich geht.
rock that groove
ohne dich, ich sag es immer wieder, da ist nichts
außer leere, da sind viele fragen. angesichts
dieser tatsache, eh, da ist sonnenklar
nur ein tag mit dir wird wirklich wunderbar.
meine groove und deine groove, die nähern sich an.
du spürst, was ich spüre und das fühlt sich gut an.
ich muß dir nicht sagen, wie es um mich steht,
denn du weißt besser als ich, wie’s mir eigentlich geht.
rock that groove
nocht & tog blues
de nocht, da newe, de aungst,
de drei ghean zaum.
de nocht, da newe, de aungst,
de drei ghean zaum, a leben laung.
da tog, de sunn, de freid,
de drei ghean zaum.
da tog, de sunn, de freid,
hey gspiast d’as? bist bereit?
de nocht, da newe, de aungst,
schau, dass d’wos siechst, wauns’d kaunst.
waunnst a eineleichst daun blendt er zruck
da siechst net duach, moch kann druck
suach den tog, de sunn, de freid,
es woa no nie so schee wia heit.
da tog, de sunn, de leicht,
waunst das siechst, host scho vü erreicht.
wo is da weg zu dein heaz
heast i kenn di scho so laung
und i wass no net wea du bist.
wia aum eastn tog zagst du mia –
i moch bei dia kann riss!
wia laung soll i no bei dia bleibm,
waun find i endlich wos i wü?
waun sogst du mia endlich:
„du bist aum zü.“
du bist wödmaster
im verstecken und im kaschieren.
und du denkst: „es gfrasta,
i loss eich zappeln und probieren.“
so bist net nua zu mia, sondern
zu jedem der wos von dia wü.
und i frog mi: „wo is mei zü?“
wo? wo is da weg zu dein heaz?
7 tage
7 tage 7 nächte
7 tage 7 nächte lang
es war nur ein kleiner streit
so wie er eben vorkommt von zeit zu zeit
doch tief in dir, verzweiflung pur
ein unüberlegtes wort war’s doch nur
ich hab mir nichts böses dabei gedacht
und hab doch fehler, hab fehler gemacht.
du bist einfach fort,
ohne einen hinweis ohne ein wort.
7 tage 7 nächte
7 tage 7 nächte lang
7 tage sind vergangen und ich wart auf dich
soll ich beten, dass du wiederkommst, oder weinen, um dich.
7 nächte in meinem bett ganz allein,
erinner dich daran, es ist ein bett für 2
7 tage bist du nicht bei mir
es geht mir gar nicht gut, wenn ich dich nicht spür
7 tage 7 nächte
7 tage 7 nächte lang
7 tage 7 nächte
7 tage 7 nächte lang
7 tage bist du nicht bei mir
es geht mir gar nicht gut, wenn ich dich nicht spür
7 tage 7 nächte
7 tage 7 nächte lang
obseits
obseits von da strossn, wo ka laumpn mehr brennt,
obseits von da strossn, wo di kana mehr kennt.
obseits von da strossn, do host hingehn woin,
woascheinlich host eh recht, es hot so sei soin.
niemaund und nix hot da no taugt
und niemaund hot di no augschaut.
jetzt bist obseits von da strossn und kennst di net aus,
niemaund gibt da a chance.
obseits von da strossn, host früher scho gfrogt,
wias duat ausschaut und obs da duat taugt.
obseits von da strossn, wos gibts duat zum tuan,
bist duat guat aufghobn, oda bist duat valuan?
niemaund hot da des vuaher gsogt
und so oft host du danoch gfrogt.
jetzt bist obseits von da strossn und kennst di net aus,
niemaund gibt da a chance.
du muasst di entscheiden wohin du wüst,
du muasst di entscheiden, wöcha spü du spüst.
weu jetzt bist obseits von da strossn, do brennt a a liacht
des brennt gaunz aundast, schau dass d’as siachst
des brennt gaunz aundast, schau dass d’as siachst.
2012
2012 2012 is a besonderes joa. ollas wird aunders, nix bleibt so wia’s woa. des sogt uns der kalender der maya. ollas wird aunders, nix bleibt so wia’s woa. 2012 is a besonderes joa. ollas wird aunders, wos is foisch, wos is woa? is des ende des kalenders auch des ende der zeit? samma wirklich schon aum ende? is es echt soweit? die legende sogt des ende oller zeiten kommt 21 12 2012. worauf soitn wir uns vorbereiten? auf den untergaung, oder besser den neuanfaung? 2012 is a besonderes joa. ollas wird aunders, nix bleibt so wia’s woa. lauft des ganz heftig oder geht vielleicht der change gaunz afach, der wechsel gaunz leicht? i glaub net aun des ende oller zeiten i glaub net aun des ende der wöd wir soitn daunkbar sein für olles trotz oller schwierigkeiten. es geht um di und mi und net um mocht und göd!
positiv
es ist an der zeit die welt ist voll dummheit, hey, hey, hey, die stinkt und schreit! hass, gier und neid, das volle programm legt den rhythmus dieser erde lahm. zerstörung hier und dort, hey, hey, hey, gewalt heißt das zauberwort. warum schreien bloß die dummen so laut? ich hab ihnen noch nie getraut! es ist an der zeit – hey, hey, hey, es ist an der zeit. an der zeit – ich vertraue dir, dir geht es so wie mir! es ist an der zeit – hey, hey, hey, es ist an der zeit. sing mit mir gegen dummheit, gewalt und hass. warum hör ich nur die dummen, hey, hey, hey wir leisen dürfen nicht verstummen, hey, hey, hey! wir sind jetzt gefragt und nicht mehr versteckt. und haben unsere stimme endlich wieder entdeckt! es ist an der zeit – hey, hey, hey, es ist an der zeit. an der zeit – ich vertraue dir, dir geht es so wie mir! es ist an der zeit – hey, hey, hey, es ist an der zeit. sing mit mir gegen dummheit, gewalt und hass.
freunde es hat in deinem leben schon so viele freunde gegeben doch wer von ihnen ist noch da? du konntest viele nicht halten und sie waren auch nicht mehr die alten sie gingen weg, das tut weh. freunde kommen, freunde gehen menschen ändern sich, nichts bleibt bestehen. freunde kommen, freunde gehen ich denk es ist o.k! es war oft echt hart und es blieb dir nichts erspart so viele ließen dich fallen. du dachtest da war vertrauen darauf könntest du bauen. doch sei ehrlich, du hast dich geirrt. freunde kommen, freunde gehen menschen ändern sich, nichts bleibt bestehen. freunde kommen, freunde gehen ich denk es ist o.k! es kommt immer wieder neues und alles ändert sich, es kommt immer wieder neues und das ist gut für dich! freunde kommen, freunde gehen menschen ändern sich, nichts bleibt bestehen. freunde kommen, freunde gehen ich denk es ist o.k!
endlos weiter du bist 15 jahre alt und voller ideen 15 jahre, dein leben ist schön. dann bist du 20 jahre alt, das ist deine zeit es fühlt sich gut an, es ist soweit! mit 25 da ist schon was passiert. du hast viel gelernt, viel ausprobiert. du bist 30 jahre alt – hast du alles im griff? bist du nicht mehr naiv? es geht endlos weiter, das leben fließt dahin endlos weiter, von anbeginn endlos weiter, bis ans ende deiner zeit endlos weiter, endlos! mit 35 bist du fast gefallen dein leben ist voller haie, wie wasser voller quallen. du gibst nicht auf, denn 40 ist deine zeit es fühlt sich gut an, es ist soweit! egal wie alt du bist, was immer du vermisst das leben lebt und fließt dahin, es bringt dir alles, aber schau wirklich hin! es geht endlos weiter, das leben fließt dahin endlos weiter, von anbeginn endlos weiter, bis ans ende deiner zeit endlos weiter, endlos!
söwa leben söwa leben und ollas gebn is oft net leicht und net sehr bequem söwa leben und ollas gebn a jeda red ma drein, sogt: „so sois sein!“ owa na – i muaß mei lebn söwa lebn! söwa leben und ollas gebn söwa leben und ollas gebn de freind de bei mia san, lossn mi net alan beim söwa leben und ollas gebn a jeda red ma drein, sogt: „so sois sein!“ owa na – i muaß mei lebn söwa lebn! söwa leben und ollas gebn söwa leben und ollas gebn des is des rätsels lösung, des pudels kern söwa leben und ollas gebn a jeda red ma drein, sogt so sois sein owa na – i muaß mei lebn söwa lebn!
unter druck
unter druck, unter druck
wir stehen alle unter druck.
da gibt’s stalking – die qäuler sind überall
da gibt’s mobbing – frust in jedem fall
da gibt’s lobbying – alleine hast du keine chance
da gibt’s chatten – das ist kommunikation
vokuhila – wer will das schon
da gibt’s faking – jemand macht dir was vor
unsre welt ist in veränderung,
wir kommen nicht darum herum!
und ist dir auch vieles gar nicht recht –
was ist gut und was ist schlecht?
unter druck, unter druck
wir stehen alle unter druck.
da gibt’s acid – lass bloss die finger davon
da gibt’s hardcore hang out – wer will das schon
sei doch peacig – das leben ist schwer genug
da gibt’s avatars – siehe lara croft
da gibt’s beamen – das wünschst du dir oft
da gibt’s chill out – ist immer wieder gut
unsre welt ist in veränderung,
wir kommen nicht darum herum!
und ist dir auch vieles gar nicht recht –
was ist gut und was ist schlecht?
unter druck, unter druck
wir stehen alle unter druck.
es tut echt weh, zu spüren wie sie uns stören
es tut echt weh, ihr geschwätz zu hören
es tut echt weh, sie sind die mächtigen dieser welt
und haben oft keine ahnung, was in unserem leben zählt.
positiv –das ist es, was wir brauchen!
positiv –das ist es, was wir wollen!
positiv – es ist nicht so schwer
es ist ganz leicht, es ist schnell erreicht
es tut echt weh, zu sehen wie du weinst
es tut echt weh, du strahlst nicht so wie einst
es tut echt weh, deine sonne nicht zu sehen
sie haben oft keine ahnung oder wollen nicht verstehen
unsere sehnsucht heißt
positiv –denn das ist es, was wir brauchen!
positiv –denn das ist es, was wir wollen!
positiv – es ist nicht so schwer
es ist ganz leicht, es ist schnell erreicht
komm her zu mir, ich warte schon
ich brauch dich ganz genauso wie du mich!
komm her zu mir und lass dich fallen
ich bin da für dich!
positiv –das ist es, was wir brauchen!
positiv –das ist es, was wir wollen!
positiv – es ist nicht so schwer
es ist ganz leicht, es ist schnell erreicht
mei listn
dei lächeln, deine augn,
dei stimm und deine hoa.
dei umgaung mit de leit – a echte freid!
a obnd mit dia,
pur und richtig schoaf,
des tuat guat von zeit zu zeit.
dei schmunzeln um de augn,
dei tiafa, haßa blick.
dei fähigkeit, mi imma neich zu kriagn.
a tog mit dia,
pur und richtig schoaf,
in dia kaun i mi valian.
oh, du stehst gaunz weit obn
in der listn mit de guadn sochn in mein lebn
host mi schon weit auffe ghobn
host ma echt scho gaunz vü gebn.
dei gaung und dei figur,
dei feine wache haut.
i schau dia zua, es tuat so guat!
bist a frau zum valiebn
und bist a schwa zum kriagn,
vielleicht bist morgen a schon fuat.
oh, du stehst gaunz weit obn
in der listn mit de guadn sochn in mein lebn
host mi schon weit auffe ghobn
host ma echt scho gaunz vü gebn.
schatten und tränen
geht’s dir nicht auch so wie mir?
ich hatte schon angst mich zu verlieren
in den wirren dieser welt.
hast du nicht, genauso wie ich, gerade noch die kurve gekriegt
bevor du echt gefallen wärst, in den abgrund –
wo immer der auch endet.
so viele schatten, so viele tränen
tief in mir
so viele schatten, so viele tränen
auch in dir
so voller schatten, voller tränen
fahren wir zwei im falschen zug
so viele schatten, so viele tränen
es ist genug
gehen wir einfach geradeaus,
der steinige weg liegt hinter uns.
es kann nur besser werden.
glaubst du nicht auch, dass alles gut wird?
wir beide wissen, es gibt den weg zum glück!
was immer das auch ist.
so viele schatten, so viele tränen
tief in mir
so viele schatten, so viele tränen
auch in dir
so voller schatten, voller tränen
fahren wir zwei im falschen zug
so viele schatten, so viele tränen
es ist genug
sieh mich an, sieh mich an, sieh mich an –
so ich will nicht mehr!
so viele schatten, so viele tränen
tief in mir
so viele schatten, so viele tränen
auch in dir
so voller schatten, voller tränen
fahren wir zwei im falschen zug
so viele schatten, so viele tränen
es ist genug
sonne
sie fühlt sich angenehm an, die sonne auf meiner haut
oh oh oh
ein unglaublich schöner tag. wie ein astronaut
oh oh oh
flieg ich durch die zeit und ergebe mich dem tag.
oh oh oh
jeder vogel, jeder halm weiß, wie sehr ich ihn mag.
oh oh oh
und ich spür all die kraft die entsteht
wenn die sonne jeden tag wieder aufgeht.
ich hab mir endlich wieder zeit genommen, sie wirkt so vertraut;
oh oh oh
ich kann gar nicht genug bekommen, von der sonne auf meiner haut.
oh oh oh
und ich spür all die kraft die entsteht
wenn die sonne jeden tag wieder aufgeht.
jetzt
jeden morgen, es ist mühsam, immer das gleiche spiel.
allein die vorstellung, den tag zu beginnen, ist dir schon zuviel.
du weißt, so willst du nicht mehr weiter tun,
doch du weißt leider nicht, wie’s sonst geht.
da ist ein block in deinem hirn und es nervt dich,
wie hartnäckig der besteht.
wo bleibt nur deine lockerheit? du weißt doch wie es früher war
und du erinnerst dich so gern zurück, damals, da war alles klar!
doch im jetzt, bist du ganz aus der balance!
jemand, selbst randvoll mit frust, hat dir irgendwann gesagt,
du kannst doch nicht einfach easy leben und du hast ihm geglaubt.
so hast du viel verloren an leichtigkeit und die wünschst du dir nun zurück.
du willst vom riesenkuchen des lebens, ein großes stück!
wo bleibt nur deine lockerheit? du weißt doch wie es früher war
und du erinnerst dich so gern zurück, damals, da war alles klar!
du lebst jetzt, das ist deine chance!
vergangenheit hat dich verletzt, die zukunft ist noch so weit weg
einfach still
die sonne geht unter,
ist müde wie du.
sie hat den taglang gekämpft und doch,
sie lacht dir immer noch zu.
ich glaub sie denkt gelassen:
„es ist, wie es ist!“
ihr geht’s gut, dir geht’s schlecht – wer hat recht?
es ist, wie es ist!
du musst dringend weg vom gas.
also setz dich hin, schließ die augen, geh in dich und dann sag!
keine sorge, es geht mir gut!
keine sorge, mir fehlt nur grade mut.
keine sorge, ich bin ganz einfach still –
dann ist wieder klar was ich will!
natürlich, ich glaub dir,
dein tag war fürchterlich.
sie haben dich gequält,
komm her ich halte dich!
geh unter, wie die sonne
und dann geh morgen wieder auf!
in der ruhe liegt die kraft und du
hast es immer noch drauf!
du musst dringend weg vom gas.
also setz dich hin, schließ die augen, geh in dich und dann sag!
keine sorge, es geht mir gut!
keine sorge, mir fehlt nur grade mut.
keine sorge, ich bin ganz einfach still –
dann ist wieder klar was ich will!
alles anders
gruen2g – die texte der cd “alles anders”
endlich aufgewacht
die jahre vergehen, ich hätte beinah vergessen,
wo ich steh. war lange noch besessen
von der idee: alles muss so sein wie ich will!
die jahre vergehen, ich hab mir selbst versprochen,
zu achten, wo ich steh und ich bin nicht gebrochen
denn ich weiß jetzt: alles kann so sein, wie ich will!
endlich aufgewacht, es ist irgendwie gut
endlich aufgewacht, da ist neuer mut
endlich aufgewacht, ist die zeit auch dahin im flug
die lange zeit meiner jugend ist vergangenheit
jeder tag, den ich lebte, er hat mir gezeigt
es geht nicht gut zu glauben: alles muss so sein, wie ich will!
die schöne zeit meiner gegenwart ist heut
keinen tag meines lebens hab ich je bereut
und ich weiß jetzt: alles kann so sein, wie ich will!
endlich aufgewacht, es ist irgendwie gut
endlich aufgewacht, da ist neuer mut
endlich aufgewacht, ist die zeit auch dahin im flug
das schicksal war oft gut und manchmal schlecht zu mir.
doch wie auch immer, es ist mir recht, denn ich kapier –
all das zeigt mir, wo ich steh.
endlich aufgewacht, es ist irgendwie gut
endlich aufgewacht, da ist neuer mut
endlich aufgewacht, ist die zeit auch dahin im flug
wien 20h30
josefstadt, kids telefonieren,
wohin heut abend, wer zieht mit.
phette party, geiles clubbing ist angesagt,
renè kennt die szene
das ist wien 20h30,
das ist 20h30 in wien!
josefstadt, oldies countdown,
ab ins bett, es ist genug.
phette party ist schon lange nicht mehr,
else putzt die zähne.
das ist wien 20h30,
das ist 20h30 in wien!
ob jung, ob alt, einsamkeit macht kalt.
wärme pur ist unsre natur!
kids kriegen locker die oldies vom hocker
und oldies die kids wenn wärme im spiel ist.
das ist wien 20h30
das ist wien 20h30,
wien 20h30,
das ist 20h30 in wien!
hast du geweint
in deinem zimmer brennt noch licht
ich dachte, ich seh dich
noch heute abend, doch du machst mir nicht auf.
du hast dich versteckt
und hast dadurch nicht neu entdeckt,
was ich für dich hätte, heute nacht.
deine unnahbarkeit bringt dich in verlegenheit,
doch wie ist das gemeint?
bist du so cool
oder hast du geweint?
du bist weg, weg von mir,
hast dich umgedreht und zu war die tür,
doch so lösen wir kein problem
plötzlich warst du fort,
ohne ein wort
und zurück blieb die suche nach glück.
deine unnahbarkeit bringt dich in verlegenheit,
doch wie ist das gemeint?
bist du so cool
oder hast du geweint?
hast du geweint um mich?
hast du geweint um dich?
ich hab geweint um dich, du fehlst mir so!
hast du geweint?
7 tage
7 tage 7 nächte
7 tage 7 nächte lang
es war nur ein kleiner streit
so wie er eben vorkommt von zeit zu zeit
doch tief in dir, verzweiflung pur
ein unüberlegtes wort war’s doch nur
ich hab mir nichts böses dabei gedacht
und hab doch fehler, hab fehler gemacht.
du bist einfach fort,
ohne einen hinweis ohne ein wort.
7 tage 7 nächte
7 tage 7 nächte lang
7 tage sind vergangen und ich wart auf dich
soll ich beten, dass du wiederkommst, oder weinen, um dich.
7 nächte in meinem bett ganz allein,
erinner dich daran, es ist ein bett für 2
7 tage bist du nicht bei mir
es geht mir gar nicht gut, wenn ich dich nicht spür
7 tage 7 nächte
7 tage 7 nächte lang
7 tage 7 nächte
7 tage 7 nächte lang
7 tage bist du nicht bei mir
es geht mir gar nicht gut, wenn ich dich nicht spür
7 tage 7 nächte
7 tage 7 nächte lang
flügel
wer flügel hat der fliege …
aufgesessen, dem irrtum dieser welt
dem wahnsinn der manipulation.
sie drängt uns weiter – im einheitsstrom.
das ist das ende der individualität.
deine sehnsucht, deine träume,
diese welt raubt dir den verstand.
nimm deine sehnsucht, sieh deine träume,
nimm dein leben in die hand!
wer flügel hat der fliege auf und davon,
wir alle haben flügel, wenn auch nur als vision
wer keine hat, der schaue wo sie sind.
wir alle können sie finden, unser geist ist niemals blind.
kein mensch hier auf dieser welt,
bleibt davor verschont
und scheint die freiheit auch grenzenlos
die enge ist gross.
wer flügel hat der fliege auf und davon,
wir alle haben flügel, wenn auch nur als vision
wer keine hat, der schaue wo sie sind.
wir alle können sie finden, unser geist ist niemals blind.
ich hoffe
du sitzt da,
die augen voller tränen, ich weiß.
ich hab dir weh getan,
schlechtes gewissen ist mein preis.
kaum ein anlass,
bloss gestritten, wie schon oft,
hab dir weh getan,
es kam für dich unverhofft!
jetzt sitzt du weinend da
und mir wird langsam klar
fort ist dein lächeln – wie vom winde verweht
ich hoffe es ist noch nicht zu spät.
ich weiß nach jedem cut bleibt eine narbe,
sieht man sie auch nicht.
doch ich weiß auch,
so eine narbe fällt ins gewicht.
jetzt sitzt du weinend da
und mir wird langsam klar
fort ist dein lächeln – wie vom winde verweht
ich hoffe es ist noch nicht zu spät.
nach all den jahren,
spürst du die härte in mir
nach all den jahren,
regt sich zweifel in dir
ich hoffe es ist noch nicht zu spät …
gruen2g – funk
uhuhu funky, funky
heute sind wir in der stadt die uns gerufen hat,
kommen gerne hier her und es freut uns sehr
euch hier zu sehen. wir heizen euch ein,
österreich-rock kann nicht schöner sein
die band ist heiß, rinnen wird der schweiß.
klar wir wollen hier brillieren, kopf und kragen riskieren.
für dich, für sie, für alle stehn wir voll am gas,
hört uns einfach nur zu wir erzählen euch was.
uhuhu funky, funky
bertl cool wie immer, von ärger keinen schimmer,
dafür den groovigsten bass zwischen scheibbs und nebras –
ka. aber auch der stephan w. macht jederzeit klar,
keyboards die nicht grooven – gott bewahr!
hört und seht den rollo, am liebsten spielt er solo.
die e-gitarre mördert er und seine schüler fördert er,
beim unterricht und nicht nur da kennt sich auch der klaus
voll temperament und leidenschaft am schlagzeug aus.
uschi ist ganz neu bei uns, gold fließt aus ihrem mund.
endlich geht jetzt ab, was es bisher nicht gab.
weiblichkeit bereichert unsren r & r chor,
er klingt noch besser, als je zuvor.
ich wünsch euch echt viel spass und eh – wisst ihr was?
ich für meinen teil ich mache hier keine halbe sache.
zeig euch was wir alle wollen mit groove und rock & roll,
kein mainstream kommt von mir, denn das mass ist voll.
uhuhu funky, funky
grünes licht
die zeit des wartens ist vorbei,
die zeit des ewigen einerlei.
vergessen, die schwere deiner last,
die du nun schon so lange mit dir getragen hast.
diese tage, diese nächte,
sind ein teil von dir.
zuerst ein schimmer, erst ein schimmer nur am horizont.
doch jeden tag hebt die sonne sich über den mond.
die zeit der klarheit ist da
und die stunde der wahrheit so nah.
diese tage, diese nächte,
endlich sind sie auch ein teil von dir.
grünes licht, aus dem dickicht,
grünes licht, in den straßen der stadt.
grünes licht, führt dich durch dein leben –
grünes licht.
grünes licht, aus dem dickicht,
grünes licht, in den straßen der stadt.
grünes licht, führt dich durch dein leben –
grünes licht.
alles wird gut
was bisher geschah,
war nur das vorspiel
für das grosse ziel.
was bisher geschah,
egal welcher art,
hat mir eines offenbart.
bist du da fühl ich mich sicher.
doch gehst du weg von mir
dann fühl ich, du fehlst mir und dein meisterlicher
charme, esprit und auch ein blick von dir.
es ist die art und weise wie du schaust, wenn du mich ansiehst.
es ist das lächeln, das so tief in dir erstrahlt.
deine sonne, deine augen strahlen wie nie zuvor.
du machst mir mut, alles wird gut!
bist du da fühl ich mich sicher.
doch gehst du weg von mir
dann fühl ich, du fehlst mir und dein meisterlicher
charme, esprit und auch ein blick von dir.
es ist die art und weise wie du schaust, wenn du mich ansiehst.
es ist das lächeln, das so tief in dir erstrahlt.
deine sonne, deine augen strahlen wie nie zuvor.
du machst mir mut, alles wird gut!
wien 23h
wien 23h,
wien – action pur,
wien 23h,
die gäste sind nett, denn der abend ist spät.
23h, die mädchen
sind schon unterwegs.
jungs geben vollgas
in der discotec.
die zeit steht kopf,
der morgen wird zur nacht.
vor 20 jahren
haben wir das auch so gemacht.
siehst du wo’s lang geht?
jede zeit hat ihren preis!
wien 23h,
wien – action pur,
wien 23h,
die gäste sind nett, denn der abend ist spät.
23h, frauen
fühlen sich wohl zuhaus.
männer sind müde,
bleiben gern bei ihrer maus.
die zeit steht kopf,
der morgen wird zur nacht.
vor 20 jahren
haben wir das auch so gemacht.
siehst du wo’s lang geht?
jede zeit hat ihren preis!
wien 23h,
wien – wo bleibt die action nur?
wien 23h,
gäste sind weg ist der abend erst spät.
ob jung ob alt, einsamkeit macht kalt.
wärme pur ist unsre natur
die kids kriegen locker die oldies vom hocker
und oldies die kids – wenn wärme im spiel ist.
wien 23h,
wien – action pur,
wien 23h,
die gäste sind nett, denn der abend ist spät.
nur mit dir
ich würde gern verstehen,
was mit mir geschieht,
wenn du bei mir bist
und dein auge meine seele sieht.
wenn du mich nur ansiehst
und ich innerlich vibrier
weiß ich, dass ich lebe
und noch dazu wofür
nur mit dir
ich kann nur mit dir
die augen zu, so sitz ich,
um dir nah zu sein.
ich bin bei dir,
bin nicht allein.
tief in mir da trägt mich
dein heißer atem fort,
nimmt mich mit, auf die reise,
an einen unglaublichen ort.
nur mit dir
ich geh nur mit dir
ich will nur mit dir
ich kann nur mit dir
alles anders
alles anders, alles anders, schreit es raus aus mir.
ich bin nicht alleine, dir geht’s wie mir.
alles anders, alles anders, leicht gesagt und schwer gelebt
doch es ist die zeit gekommen, denn unsre erde bebt.
uh …
alles anders, alles anders, schrei so laut du kannst.
schrei für diese erde und gegen deine angst.
alles anders, alles anders, wir ersticken fast in trance.
die welt ist, was wir aus ihr machen – das ist unsre chance!
ich sing hey …
passt!
2. chance
a jeda hot an guadn freind, der an maunchmoi hüft
der an imma wieder auf’s neiche verblüfft
er kummt zur rechten zeit, waun ma ‘n wiaklich braucht
waun ma fertig is, total geschlaucht
mei guada freind wor unlängst bei mia, i hob mi gfreit
hob eam eahrlich braucht, woa dem depressor geweiht
und er sogt zu mir ” hey! – i siech du losst di foin
wos haasst – du gibst auf? – heast wüsst mi roin?
wiast segn, dei zweifel löst si auf
kaunst wieder aun di glaubn
waunst genau des tuast, wos d’ wiaklich wüst
genau wos d’ wiaklich kaunnst”
kriagst a 2. chance
er sogt “vergiss die vergaungenheit
kümmer di net drum, denk lieba aun heit
vielleicht schaust a no viare, viare auf muagn
in jedn foi mocht da net so vü suagn
vergaungenheit kaun di oft gnua quöln
a jeda trogt sein rucksock, hot vü zum erzöhln.
da jaummer is nua, durch’s erzähln alan
kummst net wiaklich weiter – na, na
wiast segn, dei zweifel löst si auf
kaunst wieder aun di glaubn
waunst genau des tuast, wos d’ wiaklich wüst
genau wos d’ wiaklich kaunnst”
du kriagst a 2. chance
du brauchst a 2. chance
du verdienst a 2. chance
da regn is vuabei
weisse woikn üban horizont,
de luft is so schwü
weisse woikn üban horizont,
so schwü, wia i ‘s wü’
weisse woikn siech i üba mia
die reissn laungsaum auf
weisse woikn üban horizont,
nimm i in kauf,
weu da regn vuabei is.
und i mi endlos gfrei –
uh, da regn is vuabei
schwoaze woikn üban horizont,
dunkel woa da tog
schwoaze woikn üban horizont,
finsternis, de kana mog
schwoaze woikn woan knopp üba mia
‘s wossa woscht ois weg
weisse woikn üban horizont,
nirgends a dreck,
weu da regn vuabei is.
und i mi endlos gfrei –
uh, da regn is vuabei
da woif in mia braucht die dunkelheit
wü ka licht, weu er menschn scheut
doch jetzt wiad er ruhig und wiaklich zaum
weu da regn kaun eam au.
weu da regn vuabei is
und i mi endlos gfrei –
uh, da regn is vuabei
dynamit
maunchmoi in da fruah mochst de augn auf fühst di unhamlich stoak,
du gspiast gaunz genau, dia gheat der tog.
du bist auf im nu, von null auf hundert ziagt dei hian,
aun so an tog do kaunst wos riskiern.
daun gehst ausse, dei lächeln is voll kroft
egal wos heite kummt, du waasst, dass du ollas schoffst.
du bist offen und stoak, du kraumpfst di net ein
du gspiast gaunz genau, so sois sein.
du bist dynamit …
maunchmoi in da fruah mochst de augn auf fühst di unhamlich stoak,
gschlofn host guat, munter bist, es ziagt di fuat.
draussn is da bär los, glei bist mitten drin
host dynamit im bauch, dynamit im sinn
de wöd is dynamit …
du bist dynamit …
ihr lebn
es is freitog obend
wieda a wochn vuabei
de hots in sich ghobt
ka tog woa frei.
gaunz stü sitzt er jetzt
bei seina frau und is nua miad
sie hätt si so sehr gwunschn
dass der obend aundas wird
aunders ois olle aundern
die sie mit eam verbringt
wo sie noch luft
und er noch worten ringt
er hot se nie überlegt
wia ‘s ihr geht
is so mit sich beschäftigt
dadurch siecht er net
sie trogt de lost der aundern
und is söwa miad
sie hätt si so sehr gwunschn
dass der obend aundas wird
aunders ois olle aundern
die sie mit eam verbringt
wo sie noch luft
und er noch worten ringt
des is ihr lebn
immer wieder du
de sunn aum morgen
von an scheenan frühlingstog,
ollas gaunz afoch,
nix is a plog.
woam und aungenehm
blinzelts fiara übern berg,
wia i so schau
is a riese und ka zwerg
ois des bist du,
immer wieder du
da wind im herbst-
de oidn blattln treibt a weg.
foaht übaroi eine,
trocknet jedn dreck.
ob ‘s regnt oda de sunn scheint,
ob oam oder reich,
in jedem foi a waunsinn,
wach und hoat zugleich.
ois des bist du,
immer wieder du
nua a moment
waun ‘s leben oft bes is, grau und leer
i hoff i gspia – de kroft gheat her!
wos i brauch is tief in mia drin
duat kaunn i ‘s hoin, des mocht an sinn.
meine wunden heiln, des mocht de zeit
a bissl woatn nua, daunn is soweit.
wos amoi gross woa, des is heite kla
des geht gaunz von ala.
es is nua a moment, der mia weh tuan kaun
nua a moment, wo i glaub – jetzt bin i draun
nua a moment, der ois ändan kaun
uh, uh, uh …
kaum woa liebe do, woa s’ a scho fuat
ziagt anfoch weida von uat zu uat
waun’s jetzt zu mia kummt schau i, dass i’s erkenn
und net wieda davonrenn.
sunst is nua a moment, der se aussahebt
nua a moment, den mei sö erlebt
nua a moment, der ois ändan kaun
uh, uh, uh …
oft is nua a moment, um mi ruhig zu gspian
nua a moment, mi in da zeit valian
nua a moment, der ollas ändan kaun
uh, uh, uh …
rocking medicine
maunchmoi fühl i mi, wia a kind ohne schutz
siech in da wöd nua dreck, siech überoi nua schmutz.
daun glaub i schwoaz is mei kopf, schwoaz is da tog
ollas is schwoaz, waunn mi ‘s leben nimma mog.
i denk ma
gestan is ois no gaunz locka grennt,
bis gestan hot mi ‘s leben no verwöhnt.
doch heit is ollas aundas, nix is so wias woa,
do muass i schleunigst aussa – des is kloa.
i brauch rocking medicine
maunchmoi glaub i, i tram, kriag amoi woam, amoi koit.
grod woa i no jung, i schau zruck, hob direkt aungst i werd oid.
jung sein im heazn und offen im hian –
so solls sein, i mechts zumindest probiern.
waun i denk
gestan is ois no gaunz locka grennt,
bis gestan hot mi ‘s leben no verwöhnt.
doch heit is ollas aundas, nix is so wias woa,
do muass i schleunigst aussa – des is kloa.
daun brauch i rocking medicine
slide -dings
i woch auf in da fruah
füh mi gaunz moab
gestern nocht bist weg von mia
des is ziemlich oag
drum steck i mei slide – dings aun
jo i steck mei slide – dings aun
i steck mei slide – dings aun
slide – guitar is uh lala
‘s lebn is hoat und imma neich
i woat drauf wos passiert
mei gaunzer frust der schwindt dahin
waun ‘s endlich wieder marschiert
und i steck mei …
weida geht’s mit action
uh, des hob i gern
so kumm i weida
weu es hüft ka blearrn
i steck mei …
so wiast di fühst
i foa auf da strossn, i bin aum weg noch ham,
wos zum tuan woa, des hob i getaun.
es lebn zagt se freindlich und i bin echt guat drauf,
a lächeln in mein gsicht varot: nix hoit mi auf.
i sich büda von leit, de ma wichtig san,
negative leit haum kan plotz im hian momentan.
des lebn is leicht, i foa dahin und füh mi afoch woi.
mia wiad wieda amoi kloa, dass nua so sei soi.
waasst, wia i mi füh,
so knopp voa mein zü?
waasst wöcha gfüh mi übakummt? es is so …
wiast di fühst,
di afoch spüst,
waun a guata freind se riaht
so wiast di gspiast,
die aungst valiast
waun a oida freind si riaht.
heite nimm i ma die zeit, um des zu tuan wos i wü
foa wieda auf da strossn, hob eigentlich ka fixes zü.
a bissl später werd i wen treffn, den hob i scho laung net gsegn,
mei stimmung steigt, i gfrei mi drauf, so wird des leben scheen
waasst, wia i mi füh …
wiast di fühst …
wo is da weg zu dein heaz
heast i kenn di scho so laung
und i wass no net wea du bist.
wia aum eastn tog zagst du mia –
i moch bei dia kann riss!
wia laung soll i no bei dia bleibm,
waun find i endlich wos i wü?
waun sogst du mia endlich:
“du bist aum zü.”
du bist wödmaster
im vastecken und im kaschieren.
du denkst: “es gfrasta,
i loss eich zappeln und probieren.”
so bist net nua zu mia, sondern
zu jedem der wos von dia wü.
heast i frog mi:
“wo is mei zü?”
wo? wo is da weg zu dein heaz?
wo mi’s lebn wieda mog
na na, na na,
wir san beide wieda ala.
doch irgendwaun kummt der tog
wo mi’s leben wieda mog.
jeder tog, jede nocht
tuat ma weh, waun i’s net mit dia hob vabrocht.
doch irgendwaun kummt der tog
wo mi’s leben wieda mog.
schon so laung, so laung is her
dass d’ von mia weg bist, des woa net fair.
bist in mein heaz, bist in mein hian
wia sehr du mia föhst, kaunn niemaund gspian.
ob winter, ob summa, egal wöcha zeit
wü nimmer allan sein, liaba zu zweit
und irgendwaun kummt der tog
wo mi’s lebn wieda mog.
zeit
i renn durch die zeit
da weg is weit.
i renn durch die zeit
mei weg is weit.
waass i amoi net wo is hint und vuan
fühl i mi maunchmoi gaunz valuan
vor lauta unkloaheit – da weg is weit.
i renn durch des lebn
und wü ollas segn
i renn durch des lebn
und wü ollas segn
i waass erst daun wos wiaklich is,
waun i ‘s lebn anfoch geniess,
erst waun i gleant hob wia des geht.
zeit, zeit, zeit –
is ollas wos zöht, in wirklichkeit.
zeit, zeit, zeit –
kumm zu mia, i bin bereit!
ollas wos i brauch is –
ollas wos i wü is –
wos mia guat tuat is –
zeit zu haum
zeit, zeit, zeit – …
Kommentieren
gruen2g – geht net – gibt’s net
alles ist möglich! wirklich alles! wir wissen es und doch lassen wir uns vom leben oft unterkriegen, schwächeln durch die tage. wir lassen uns fertig machen durch den wahnsinn unserer zeit (gruß aus der hölle), gehen sinnentleert vorgegebene wege (wir haben gott verloren). die wenigen, die gegen den strom schwimmen, die sich ihrer eigenen stärke bewusst sind (dei eigane soch) und sich auch nicht in falschverstandener selbstverherrlichung verlieren (ego), finden endlich zu innerer ruhe und gelassenheit (slow time). manche wieder bleiben im gewirr zwischenmenschlicher beziehungen stecken (an wen denkst du), obwohl sie sich doch nur nach liebe und geborgenheit sehnen (i wü di net verlieren). ist es wirklich so schwer ehrlich und offen zu sein (niemand weiß es)? jeder muss sowohl vollgas geben (groove infernal), als auch komplett zurückschalten können, dann wird tatsächlich alles möglich und man kann zu guter letzt gelassen positive bilanz ziehen (es woa schön).
also, geht net – gibt’s net!
eh kloa, keep on rocking!
gruen2g trio – wer i bin
„weniger ist mehr“ heißt es doch völlig zu recht. urteilen sie selbst! für uns jedenfalls war und ist die reduktion auf die klassische rock-trio besetzung eine grandiose bereicherung. je weniger musizierende aktiv sind, desto mehr musik wird jedem mitwirkenden abverlangt! yes!!! das ist gut so!!! genau darin liegt der eigentliche reiz dieser cd. gitarre und gesang, bass und schlagzeug, ein bisschen studiomäßig adaptiert, aber das war’s auch schon. auf mich selbst bezogen hat diese trio-formation mir wieder gezeigt „wer i bin“!
keep on rocking!
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